SC Sparkasse FMZ Imst

Der Fußball-Club Imst

SC Sparkasse FMZ Imst

Sportzentrum Imst
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Chronik

90iger Jahre

Das Jahr 1991 endete mit Neuwahlen.
Obmann: Bernd Schmid; Stvtr. Harry Strigl Kassier: Walter Vogl; Schriftführer: Erika Schmid; Sektionsleiter: Norbert Schatz. Trainerstab: Schatz Norbert (I), Günther Notdurfter ( U23), Posch Josef (Jug), Dr. E.Linser (Schü), Sciarri Ricardo (Kna-Mini Kn).

Mit einem scharfen Gulasch und Fassbier wurden Erika und Pepi Eisenbeutl im Dezember 1991 als Pächter verabschiedet. Nachfolger wurde Hannelore Vogl. Die Neuwahlen brachten nicht nur einen neuen Obmann, sondern auch einen neuen Sponsor. Anstelle der Brauerei Starkenberg übernahm der Möbelmarkt Gabl diese Verpflichtung. Da es im Herbst für die Schatzelf nicht so gut lief, war mindestens der 6.Platz das erklärte Ziel.

90igerVor dem Derby gegen Haiming gab es sehr bedenkliche Minen in der Bezirkshauptstadt. Die gewünschten Erfolge wollten sich einfach nicht einstellen. Aber auch die Motivation eines Derbys nutzte nichts. Wir verloren 1:3.

In den nächsten Meisterschaftsspielen konnten noch ein paar Punkte eingefahren werden. Schade, dass der Schlusspunkt wieder mit einer Niederlage gesetzt wurde. Rang 9 war das Endergebnis.

Josef Eisenbeutl und Bernhard Gritsch brachten 2 ihrer Schützlinge Theo Grüner und Christian Köll in die Tiroler und später in die österreichischen Jugendnationalmannschaften U15-U18. Beide Spieler wechselten zum FC Tirol ins Bundesnachwuchszentrum. Heute spielen beide in der Regionalliga West. Theo Grüner bei der Spg. Wacker/Wattens und Christian Köll bei Feldkirch. Man sieht an diesen Leistungen den Stellenwert des Nachwuchses in Imst und wie qualifiziert unsere Trainer immer schon gearbeitet haben.

Die Spielsaison 1992/93 brachte einen neuerlichen Trainerwechsel mit sich. Fredl Mungenast kehrte zum SC zurück. Innerhalb der Mannschaft will der Verein auf den eigenen Nachwuchs setzen. Spieler wie Mathias Haselwanter und Marcel Nothdurfter u.a. sollen zu neuen Leistungsträgern herangeführt werden.

In der Folge kam es immer wieder zu Querelen mit dem FC-Imst. Spieler vom SC wurden ohne Genehmigung beim FC, teilweise sogar mit falschen Pässen, eingesetzt.

Zurück zur Meisterschaft. Ein Unentschieden, eine 6:0 Niederlage waren die Ausbeute der Anfangsspiele. Folge: Leere Zuschauerplätze. Nach 3 Runden war der Tiefpunkt erreicht, wir waren Letzter. Doch auf einmal kam der Motor ins rollen. 6 Runden lang passte alles bis Vils uns mit einem 2:5 Debakel wieder alle Hoffnungen raubte, was den 12.Platz bedeutete.

In der Winterpause gab es unterschiedlichste Diskussionen bezüglich einer Verpflichtung von Robert Scheiber nach seiner Profikarriere. Vorerst blieb aber der Fredl. Mit Beginn der Frühjahrssaison stellte sich der Erfolg wieder ein und hielt bis zum Schluss und endete mit dem 5. Platz.

Ein weiteres Talent, Peter Linser, der Kapitän der Tiroler U 14 Mannschaft, wurde ins österreichische U 15 Team einberufen und spielte infolge bis zur U18. Als Kapitän der U16 Mannschaft kam er in die Endrunde der Fußballeuropameisterschaft in Belgien. Er wechselte mit 14 zum FC Tirol ins Bundesnachwuchszentrum und spielt heute in der Regionalliga bei der Reichenau.

Die finanzielle Lage des FC Imst zwang die Verantwortlichen zu Gesprächen mit dem SC Imst. Die Elefantenhochzeit wurde aber vorerst verschoben. Am 25/26. Juni kam es zum Bundesligaabschied von Robert Scheiber. Von Herbert Prohaska über Christian Keglevics bis Wolfgang Feiersinger war fast die ganze österreichische Fußballelite in Imst.

90igerDie Imster Schülermannschaft unter Dr. Engelbert Linser, die in der laufenden Meisterschaft in der Leistungsgruppe Tirol Platz 2 hinter dem Bundesnachwuchszentrum Tirol belegte, wurde nach Landeck zu einem internationalen Turnier mit Topmannschaften wie Rapid, Austria Wien, Admira Mödling eingeladen. Nach Vorrundensiegen gegen die Altersgenossen von Austria Wien, Admira Mödling und Arzl musste sich das Team nur Rapid in einem hochstehenden Finale knapp geschlagen geben. Im Jahr darauf erreichten die Burschen als Jugendteam der Leistungsgruppe Tirol den Herbstmeistertitel.

Der Herbst kam und damit begann die Saison 1993/94 mit dem Exprofi Scheiber Robert. Aber, der Erfolg blieb aus. "Wir konnten anscheinend nicht mehr gewinnen". In den Zeitungen konnte man Negativschlagzeilen wie z. B. „Quo vadis, Imst“ oder „Servus Tiroler Liga“ lesen.
Tabellensituation nach 9 Runden: 5 Pkte = Platz 12.

Die Eröffnung des neuen Sportzentrums rückte immer näher. Drohte zur Sportplatzeröffnung der Abstieg in die Landesliga? Krisengespräche liefen heiß. Im Dezember 1993 wurde Robert Scheiber einstimmig vom Ausschuss der Trainerfunktion enthoben und Fredl Mungenast nahm die Arbeit wieder auf. Dass neue Besen gut kehren, konnte man bei den ersten Spielen sehen. Imst konnte wieder gewinnen und verbesserte sich Platz um Platz.


Im Mai 1994 begann wieder eine kurze Negativserie, die sofort wieder Abstiegsgefahr bedeutete. Nach dem 5:1 Sieg gegen Rattenberg war dann der Klassenerhalt für dieses Jahr gesichert. Der Sieg und damit der Klassenerhalt dürfte auch ein Sieg für den Imster Fußball gewesen sein. Denn einer Fusion der beiden Vereine stand jetzt nichts mehr im Wege, und tatsächlich das Sportwunder geschah.

Am 9. Juni 1994 war die Hochzeit vollzogen und ein neuer Ausschuss wurde gewählt.

Obmann: Werner Santeler
Stellvertreter: Peter Aschaber, Peppo Eisenbeutl
Kassier : Walter Vogl, Helmut Schmid
Schriftführer: Erika Schmid
Gesamtsportlicher Leiter: Norbert Schatz
Stellvertreter: Seppl Posch, Harry Strigl
Trainer: Fredl Mungenast I. Mannschaft
Klotz Rainer II. Mannschaft
Nachwuchsleiter : Bernhard Gritsch

Jetzt stand die Gemeinde bezüglich Stadionbau unter Zugzwang, denn der Großclub (2 Kampfmannschaften und 10 Nachwuchsmannschaften), sah sich nicht mehr in der Lage das
Trainings- und Spielepensum auf dem desolaten Hauptschulplatz zu bewältigen.

Wieder einmal machte eine Nachwuchsmannschaft von sich aufmerksam. Die Miniknaben um Bernhard Gritsch wurden Meister in der Gruppe 12.

Der Saisonauftakt am 7.8.1994 brachte ein Unentschieden in Kitzbühel. Bereits in der 5. Runde schied der durch die Fusion bei uns spielende Peter Schmid verletzungsbedingt aus. In der 8. Runde wurde aber dann der Tabellenführer Rattenberg, durch 3 Tore des wiedergenesenen Schmid , besiegt. Und ein toller Siegeslauf begann. Nach der 13. Runde belegte Imst den ausgezeichneten 3. Rang.

Im Frühjahr setzten wir beim 1. Spiel gegen Kitzbühel den Siegeszug fort. Das letzte Spiel gegen Fulpmes endete mit einem tollen 6:1 für unsere Burschen, was den 3. Tabellenrang bedeutete. In der Folge wurde der SC Imst II aufgelöst.

Die Saison 1995/96 begann dann leider nicht so viel versprechend wie die alte aufgehört hatte. Ein erster voller Erfolg konnte erst im 5. Spiel gegen Volders errungen werden. Mit viel Kampf ging das Derby gegen Landeck an unsere Leute, was wieder Hoffnung aufkeimen ließ. Siege gegen Telfs und IAC trugen ihres dazu bei. Im letzten Spiel, das den Abschied von Fredl Mungenast bedeutete, konnten ihm die Spieler leider kein Abschiedsgeschenk in Form eines Sieges überreichen. Man verlor in Jenbach 1:2. Unserem Fredl fehlte , nach seiner langen Trainertätigkeit, einfach die Motivation und er wollte einmal ein wenig Abstand vom Fußball haben. Sein Nachfolger wurde Walter Saurer.

Verstärkungen wollte Saurer hauptsächlich aus dem eigenen Nachwuchs holen, darunter Niederbacher, Ludescher, Schlatter und Neururer. Aus Götzens kam Thomas Nagl.
Ein Auftakt nach Maß glückte unseren Burschen zu Beginn der Frühjahrssaison 1996 mit dem 3:0 Sieg gegen die Reichenau. Der 17-Jährige Tormann Luca Notar feierte bravourös sein Debüt. Unsere Mannschaft präsentierte sich körperlich in Topverfassung und auch spielerisch wurde einiges gezeigt. Zur ersten Frühjahrsniederlage kam es beim Spiel gegen den SV-Landeck. 0:1 lautete das Ergebnis. Endstand 1995/96 Platz 6. Aufsteiger des Jahres war Luca Notar.

90igerMit 17 Kaderspielern startete unser Verein in die Saison 1996/97. Es wurden keine Verstärkungen geholt und gleich 6 Stammspieler abgegeben. Das erklärte Ziel war der Klassenerhalt und vermehrte Jugendarbeit. Es kam wie es kommen musste. Man startete mit einer Niederlage. Nach 10 Runden belegte man Platz13, womit sich die die Führung aber durchaus zufrieden sah. Der Herbstdurchgang wurde schließlich auf Platz 14 beendet.


Mit den Verstärkungen von Man, Riedl und Alen über die Winterpause sollte der Klassenerhalt gesichert werden. Vom eigenen Nachwuchs wurden Harald Reiter, Rene Grüner, Florian Ennemoser und Martin Bubik eingebaut. Nach schwacher Auftaktleistung konnte , durch den 2:0 Sieg gegen Fulpmes, das Abstiegsgespenst vorerst vertrieben werden.

Überraschender Trainerwechsel dann im Mai 1997. Ausschlaggebend für die Trennung war keineswegs die sportliche und fachliche Leistung des Axamers. Aber Saurers Wechsel im Sommer in die Reichenau war schon fixiert und es kam zu beidseitigen Motivationsproblemen. Harry Strigl übernahm bis Saisonende. Nach einer schwachen Frühjahrssaison stand es schließlich fest. Imst bleibt in der Tiroler Liga.

Wenigstens an der Nachwuchsfront konnten Erfolge erzielt werden. Rudolf Allingers U16, Willi Finks U 10 und Walter Bassas Mannschaft konnten in ihren Klassen den 1. Platz erreichen.

Hans AgererWenn man in Imst von der Jugend spricht, darf 1 Mann nicht fehlen, und zwar unser Topschiri Hans Agerer. Er scheute seit Jahrzehnten keine noch so großen Mühen um jede freie Minute zu opfern, um die zahlreichen Nachwuchsspiele unentgeltlich zu leiten. Ihm gebührt vom Vorstand des SC Imst ein herzliches „ DANKE SCHÖN“.

Neuer Trainer im Spieljahr 1997/98 wurde der ehemalige Imster Spieler Stefan Moser, der voll auf die Jugend setzte und den Klassenerhalt als sein Ziel erklärte. Nach einem Unentschieden und zwei Siegen konnte Imst erst von Vils mit 2:1 gestoppt werden. Einen schönen Erfolg, Thiersee wurde 1:0 bezwungen, erkämpften unsere Burschen beim Hauptschulplatzabschlussspiel.

Das neue Stadion stand kurz vor der Eröffnung. Doch der Regen machte einen Strich durch die Rechnung und es hieß weiter warten. Der verzögerte Einstand endete mit einem 3:1 Sieg gegen Götzens. Neuer Platz, neues Glück. Es schien als ob das neue Stadion in Imst die Lust wieder geweckt hatte. In der 11. Runde wurde die Imster Siegesserie gestoppt, es blieb aber beim beachtlichen 2. Platz mit 21 Punkten. Der Herbstdurchgang konnte als absolut gelungen abgehakt werden.

Im Dezember 1997 kam es zu Neuwahlen, da mit Erika Schmid und Walter Vogl zwei langjährige Funktionäre ausschieden. Zu ihren Nachfolgern wurden Dengg Heinz und Simone Krabichler gewählt. Auch Nachwuchstrainer Dr. Berti Linser wurde nach 13 jähriger Nachwuchstätigkeit verabschiedet.

Unser Nachwuchs machte in der Herbstrunde wieder einmal auf sich aufmerksam. Nach dem Herbstdurchgang auf Platz 1 fanden sich 4 Nachwuchsmannschaften des SC Imst wieder.

90igerFoto: Schüler mit Trainer Peppo Eisenbeutl

 

 

 

 

90iger Foto: U 19 Rainer Klotz

 

 

 

 

Foto: U 10 Rainhard Plank

 

 

 

 

Keinen Auftakt nach Maß brachte die erste Frühjahrsrunde. Kitzbühel gewann im Stadion mit 2:0. Die Sieglosigkeit sollte weiter anhalten und es ging in der Tabelle abwärts. Spielertrainer Moser holte das Glücksengerl aber mit seinem Siegestor zum 3:2 gegen Kematen wieder zurück. Nach Höhen und Tiefen beendeten wir mit Platz 9 diese Meisterschaft.

Die offizielle Eröffnung des neuen „Imster Sportzentrums“ stand bevor. Der Vereinsvorstand organisierte Topspiele mit Starbesetzung: VFB Bochum, Galataserei Istanbul, FC Tirol und Banik Ostrau.

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